Es war einmal ein Skatspieler, der liebte neben dem Realspiel auch die zwischenmenschliche Kommunikation sehr. Dank der Vermittlung eines befreundeten Internet-Freaks kam er nicht nur zum Medium Internet, sondern auch zum Internet-Skatclub und fand dort nette Menschen, mit denen er trotz der weiten Entfernungen kommunizieren konnte. Wenngleich technisch nicht überdurchschnittlich begabt, gelang es ihm, sowohl im Spielbereich, wie auch im verbalkommunikativen Bereich Kontakte herzustellen. Er versuchte auch, sich in die Gemeinschaft konstruktiv einzubringen, ohne aber (bedingt durch mangelnde technische Fähigkeiten) ein Funktionärsamt in der Gemeinschaft anzustreben. Doch es geschah etwas Merkwürdiges.
Ein

Virus hat -nicht das Kommunikationsmittel - sondern die Gehirne der Mitglieder befallen, die plötzlich die eigenen Kommunikationsmittel als Werkzeuge des
ansahen und ihre Benutzung auf ein Mindestmaß beschränkten und wenn sie sie doch benutzten, peinlich genau darauf achteten, dass ja der Kommunikationseffekt nicht zu groß wurde.
Dies führte zu einem Koma, aus dem der Club gerade noch ins Leben zurückgerufen wurde.
Doch der

Virus war noch nicht gebannt.
Es scheint, als ob der Club bereits wieder ins Koma gefallen ist, nachdem schon ein wesentliches Organ - vielleicht mangels kommunikativer Heilkräfte - ausgefallen ist.
Hilflos steht der o.g. Skatspieler da und überlegt, was er gegen das (oder den)

Virus machen kann und hofft, dass das neuerliche Koma nicht zur vollen Unfunktion des Clubs führt, denn er glaubt nicht daran, dass die Nieheimer Reanimationstechnik ein
zweites Mal wirken wird. Es bleibt ihm nur die Hoffnung, dass nicht allein schon die starke Kommunikationsdosis, der er in dieser Stunde die Mitglieder aussetzt, alle restlichen Kräfte dahinrafft.